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Hier findet man viele schattige
Plätze zum Ausruhen und kann herrliche
Wasserspiele und zahlreiche, eingerahmt von
Blumen, blau schimmernde Wasserbecken bewundern.
Es ist wunderbar unter Palmen oder Orangenbäumen
zu sitzen und nach interessanten Fotomotiven
Ausschau zu halten. Die vielen Brunnen hier
sorgen für nettes Klima, da auch bei starker
Hitze (Sommer in Andalusien) die Luft angenehm
bleibt. Man genießt den Aufenthalt in einer der
schönsten Gartenanlagen Spaniens.
Die Festung wurde an der Stelle eines maurischen
Schlosses errichtet, das im 8 Jahrhundert gebaut
wurde und den islamischen Herrscher des Gebiets,
als Sitz der Regierung diente. Im Jahr 1328 ließ
König Alfonso XI auf dem Areal eine imposante
Palastanlage für die christlichen Könige bauen.
Architektonisch gesehen, entstand hier eine
Mischung aus Festungsanlage und Palast. Der
gewaltige Baukomplex ist von wunderschönen
Gärten umgeben. Im Alcazar de los Reyes
Cristianos residierten acht Jahre lang spanische
Machthaber: König Ferdinand und Königin
Isabella. Christoph Kolumbus stellte ihnen in
diesem Palast seine Idee vor, einen neuen Seeweg
nach Indien zu suchen. Hier befand sich Hof der
spanischen Herrscher bis zur Rückeroberung von
Granada im Jahr 1492. In der folgenden Zeit war
dann die ehemalige Palastanlage zum Sitz des
Inquisitionstribunals und Kerker. Die Festung
diente in späteren Jahren lange als Gefängnis.
Ursprünglich war der gesamte Baukomplex vom
hohen Befestigungsmauern mit vier Türmen
umgeben. Von den Türmen blieben drei, ein wurde
im 19 Jahrhundert zerstört. Mitte des 20
Jahrhunderts wurde eindrucksvoller Alcazar zum
Museum umfunktioniert. Im Inneren befinden sich
u.a wunderbar erhaltene, im arabischen Stil
gebaute Bäder, Marmorsarkophag aus dem 3
Jahrhundert und schöne römische Mosaiken aus dem
2 Jahrhundert.
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