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Fotos von Notre Dame de la Garde in Marseille
 

Die Kirche „Notre-Dame de la Garde in Marseille wurde auf einem Felsen, in der 150 Meter Höhe, errichtet. Sie erhebt sich über dem Hafen und ist von weitem zu sehen. Ihre Geschichte geht an die 13 Jahrhundert zurück. Damals wurde auf diesem Berg eine Kapelle gebaut, die im Laufe der Jahre zu einem Wallfahrtsort wurde. Im 15 Jahrhundert errichtete man auf der Stelle der alten, eine neue Kirche. Dann wurde hier, auf dem Hügel, im 16 Jahrhundert ein Fort gebaut und das Sakralgebäude vergrößert. Zu der Wallfahrtskirche pilgerten sehr viele Menschen, und diese Kirche bat nicht genug Platz für alle.

 

Die Marseille-Connection: Roman

 

Im ukrainischen Wald Nähe des toten Reaktors von Tschernobyl gelingt es dem FSB dank eines Spitzels einen Mafiaclan zu eliminieren. Im Grenzgebiet zwischen Paraguay und Argentinien gerät ein übermütiger Drogenmittelsmann in die Schusslinie chinesischer Banden. Vor der somalischen Küste wird dezent Müll im Meer entsorgt. All diese Ereignisse lässt Massimo Carlotto in Marseille in einem Verflechte von Geheimdiensten, Mafiosi und Wirtschaftskriminellen zusammenlaufen. Es messen sich ein Team unorthodoxer Polizisten, die wegen ihrer korrupt-kriminellen Vergangenheit nichts zu verlieren haben und eine Gruppe hochbegabter Wirtschaftsstudenten, die überzeugt sind, den ultimativen Plan internationaler Gaunerei entwickelt zu haben und rissige Vermögen aufbauen. Sie führen ihre Geschäfte wie Unternehmer, sind dabei aber keineswegs weniger skrupellos als die Gangster der alten Schule. In der Hafenmetropole Marseille zwischen Afrika und Europa finden sie ihren perfekten Lebensraum. Von hier aus wollen sie die Welt erobern. Ein anspruchsvoller Wirtschafts- und Drogenthriller, der hochkomplex die ganze Aufmerksamkeit des Lesers fordert. Jeder glaubt jedem einem Schritt voraus zu sein - doch der Autor führt sie alle in die Falle und wartet am Ende mit einem verblüffenden Finale, das alles in diesem Genre in den Schatten stellt.

 

Im 19 Jahrhundert wurde das Fort zu Gunsten einer neuen Basilika aufgegeben. Es sind nur noch einige Spuren von der alten Festung geblieben, darunter eine Zugbrücke, die jeden Abend hochgezogen wird. Mit der Basilika Notre-Dame de la Garde bekam die Stadt eine wunderschöne, im romanisch-byzantinischen Stil erbaute, monumentale Kirche. Auf dem Sakralbau thront die Statue der Heiligen Jungfrau Maria. Sie steht auf einem über 40 Meter hohen Glockenturm, ist fast 10 Meter hoch und wiegt 4,5 Tonnen. Für ihre Vergoldung verwendete man im Jahr 1963 (während der Renovierungsarbeiten) 29 400 Blattgoldblätter.
Die Statue ist das Wahrzeichen der französischen Hafenstadt. Die Madonna kann man aus weiter Entfernung sehen, egal, ob von der Land - oder Meeresseite. Die Basilika Notre-Dame de la Garde ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Metropole. Die Menschen kommen aus aller Welt, um die Wallfahrtskirche zu sehen. Vom Hügel kann man eine wunderbare Aussicht über die Stadt genießen. Der Aufstieg zur Basilika ist etwas lang und mühsam. Von 1892 bis 1967 fuhr eine kleine Seilbahn nach oben, die leider abgeschafft wurde.
Die Kirche ist innen bunt und prachtvoll ausgestattet. Man sieht farbige Marmorsäulen und wunderschöne Mosaiken. An den Wänden befinden sich zahlreiche Bilder und überall hängen Schiffsmodelle. Die Basilika ist in der Nacht kunstvoll beleuchtet.
 

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