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Fotos von der Brücke Pont Saint Benezet in Avignon
 

Die berühmte Brücke Le Pont d’Avignon wurde im 12. Jahrhundert über der Rhone erbaut. Das Bauwerk hatte damals eine Holzkonstruktion. Im 14 Jahrhundert wurde der Bau durch eine Steinbrücke ersetzt. Es war eine Brücke mit 22 Bögen. Da ein Bogen 33 Meter breit und 13 Meter hoch ist, war der Bau ursprünglich etwa 900 Meter lang und überquerte damals beide Arme der Rhone.

 

Die Brücke von Avignon: Roman

 

Die Brücke von Avignon ist der Auftakt der Avignon-Trilogie von Thomas Mielke. Die beiden weiteren Romane Die Rose von Avignon und Der Palast von Avignon setzen die Geschichte fort.
Am 22.03.1312 wird der Orden der Tempelritter von Clemens V. aufgehoben. Der letzte Templergroßmeister Jaques de Molay, der auf Befehl Philipps IV verbrannt wird, prophezeit aus den Flammen heraus, dass der Clemens binnen 40 Tagen und Philipp in einem Jahr sterben werden. Das sind die wichtigsten historischen Fakten zum Ende des Templerordens.
Im Jahre 1314 wird der neunzehnjährige Bertrand de Comminges nach Avignon gerufen, wo er seinem Vater, Papst Clemens, einen wertvollen Edelsteinring überreichen soll. Auf seinem Weg nach Avignon wird Bertrand von Dominikanern der Inquisition verfolgt. Nur mit Mühe und letzter Kraft gelingt ihm sein Weg, an dessen Ende er an der Brücke von Avignon von der jungen Jüdin Miriam und ihrem Bruder Serder Ben Ariel gerettet wird. So muss er sich zunächst verstecken und mit Hilfe seiner neuen Freunde eine Lösung für seine Probleme und vor allem den verlorenen Ring suchen. Die Zeit drängt, denn Papst Clemens ist stark erkrankt und hat nicht mehr lange zu leben.

 

Es war im Mittelalter die längste Brücke in Europa. Mit dem Bauwerk ist eine Geschichte verbunden. Der Legende nach, hatte ein Schäferjunge Benezet eine Vision; der Gott hätte ihm befohlen eine Brücke bei Avignon über den Fluss zu errichten. Anfangs waren die Menschen skeptisch und haben ihn verspottet. Als jedoch Benezet mühelos einen riesigen Stein hochhob um das Fundament der Brücke zu legen, haben die Stadtbewohner dem Schäferjungen doch geglaubt, dass der Bau vom Gott gewünscht wurde und die Brücke wurde errichtet.
Im Laufe der Zeit wurde sie immer wieder durch Überschwemmungen und Kriege beschädigt und dann aufgebaut. Auf der Brücke ließen die Päpste einen Wachturm und eine Doppelkapelle erbauen. In der kleinen Steinkapelle befanden sich einst die sterblichen Überreste des Heiligen Benezet. Wegen Überschwemmungsgefahr wurden sie aber in die Kirche Saint-Didier in Avignon verlegt.
Im 17 Jahrhundert zerstörte das Hochwasser das Bauwerk. Von 22 Bögen überstanden die Katastrophe nur vier, der eine überbrückt eine Straße und die drei enden abrupt im Fluss.
Nach dieser Flut wurde die Brücke aufgegeben. Die eindrucksvollen Brückenreste zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Avignon.
 

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