Zurück   

Portofino, ein unvergesslicher Ort
 

an der Ligurischen Küste ist ein Ort zum Verlieben, malerisch und romantisch. Das Dorf liegt in einer geschützten Bucht. Besonders schön ist es vom Wasser aus anzusehen. Die bunten, schmalen, eng nebeneinander gebauten Häuser säumen den Hafen. Am Meer sieht man viele Luxusjachten, Motorboote und Touristenschiffe, die hier regelmäßig verkehren.

 

An der Uferpromenade gibt es viele Restaurants, Cafés, Souvenirläden und Luxusboutique. Naturfreunde finden in der Umgebung ein wahres Paradies. Die Halbinsel Portofino bietet atemberaubende Ausblicke über die Meeresküste, hügeliges, grünes Hinterland mit dichten Wäldern, wunderschöne Wanderwege und unzählige kleine Buchten. In den Sommermonaten ist die Gegend von Besuchern überfüllt. Portofino ist heutzutage ein populäres Urlaubsziel, ein Ort, der genauso gleich bei Rucksacktouristen wie bei Prominenten beliebt ist. In dem, etwa 500 Einwohnern zählenden Dorf findet man keine Wolkenkratzer und keine Hotelbunker. Die Ortschaft ist einzigartig schön. Man genießt das „Hier zu sein“, schlendert durch Portofino, schaut sich die malerische, enge Gassen, die bunte Fischerhäuser, steile Treppenwege und verträumte, alte, herrschaftliche Villen an. Überall gibt es massenweise wunderbare Fotomotive, die das Herz eines Hobbyfotografen schneller schlagen lassen. Allerdings gehört diese kleine Ortschaft zu den teuersten in Italien. Das Essen, Trinken, Parken oder Bootausleihen -für alles muss man etwas tiefer in die Tasche greifen.
Heutzutage sind die Grundstückpreise in Portofino unbezahlbar und es gibt striktes Bauverbot, das streng eingehalten wird. Die Interessierten an Immobilien dürfen nur die bereits bestehenden Häuser erwerben. Im Dorf haben viele Prominente ihre Domizile. Die Gegend von Portofino war schon immer ein magischer Ort, der Menschen anzog. Der französische Schriftsteller Guy de Maupassant war von der Schönheit der Landschaft hier „überwältigt“ und beschrieb seine Eindrücke im Jahr 1889. Oberhalb des Dorfes, auf einem Hügel thront Castello Brown, eine Festung, die wahrscheinlich um das Jahr 1000 gebaut wurde. Der imposante Bau liegt inmitten eines Parks. Hier von oben hat man einen herrlichen Ausblick über den Golf.
Der britische Konsul in Genua, Montague Yeats Brown, kaufte1867 Castello und baute die Burg zu einer luxuriösen Villa um. Seine Erben verkauften 1961 die ehemalige Festung an die Gemeinde Portofino.
Lord Carnarvon, der bekannte Ägyptologe, besuchte Portofino 1884 und einige Jahre später baute er hier seine Villa Altachiara.
Im 1914 besuchte Kaiser Wilhelm diese Ortschaft.
Seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Portofino weltbekannt und ein beliebtes Urlaubsziel der Schönen und Reichen. Die berühmtesten Hollywood-Stars, Politiker und Industriellen waren hier zu Gast. Viele von ihnen haben hier ihre Feriendomizile bauen lassen.
Zu Sehenswürdigkeiten in Portofino zählen Kirche di San Martino und Kirche di San Giorgio. Die Kirche di San Martino stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie ist im romanischen Baustil errichtet. Kirche di San Giorgio aus dem 12. Jahrhundert wurde im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört. Im Jahr 1950 wurde sie rekonstruiert. In der Kirche befinden sich die Reliquien von Sankt Georg.
Der Naturpark von Portofino gehört seit 1986 zu Naturschutzgebieten
Auch manche Bereiche des Meeres vor der Küste stehen unter dem Naturschutz. Hier ist das Tauchen nicht erlaubt, Boote mit mehr als fünf Metern Länge dürfen nicht ankern und Schiffe nicht verkehren. Damit die Einzigkeit des Dorfes und der Umgebung erhalten wird, versucht man die Lebensräume der Tiere und Pflanzen vor der Zerstörung zu schützen.
In der Vergangenheit war Portofino ein einfaches Fischerdorf. Heutzutage ist der Tourismus neben dem Oliven- und dem Weinanbau die wichtigste Einnahmequelle des Ortes. Jedes Jahr besuchen viele Gäste Portofino. Viele von ihnen, verzaubert von der Schönheit der Region, kommen hier immer wieder.

 

Impressum - info@kostenlose-fotos.eu